Tumblr – notwendig?

Noch eben schnell twitter checken bis der Schleppi es geschafft hat hochzufahren. Mit dem Smartphone geht vieles schneller, mal eben, und genau da ist die Zeit hin. So habe ich meinen Urlaub verbracht. Der TBR-Stapel ist nur ein Buch kleiner geworden, dafür ist viel Zeit im Internet und beim Daddeln draufgegangen.

Wovor ich mich den ganzen Urlaub gedrückt habe, ist einen Beitrag über tumblr zu schreiben. Habe mich als die Lektion erschien sofort angemeldet und ein bisschen umgeschaut. Die Aufgabe lautetete ja nach „Bibliothek“ zu suchen. Da bei der Suche nur irgendwelche schönen Privatbibliotheken erscheinen, wirklich tolle Bilder von urigen Bibliothek auf der ganzen Welt und natürlich die New York Public Library und die Hoeb4U aber nicht wirklich bibliotheksarbeitbezogener content, habe ich nach „library“ gesucht. Und da begegnete mir der „Furry Librarian“, den ich absichtlich nicht verlinke. Nun ja, sagen wir mal auf dieser Seite sind nackte Männer zu sehen mit nackten haarigen Körperteilen. Ist auch eine Form von kuratieren ;-), hat mich aber erstmal ziemlich abgeschreckt und tumblr für eine Weile ruhen lassen. Bin ja selbst schuld, hab mir ja auch den rated R content anzeigen lassen.

Habe ich bei twitter schon gemeckert, dass der Informationsgehalt gering ist, so erscheint er mir bei tumblr noch geringer. Klar werden witzige Sachen gepostet, Igel sind auch ganz süß, die Story mit dem veralteten Globus war der Brüller, aber dauerhaft bei tumblr bleiben – ich denke nö.

Über den Nutzen eines Tumblr-Accounts einer Bibliothek lässt sich meiner Meinung nach streiten. Unser Team ist schon genug damit beschäftigt den facebook-Auftritt zu betreuen und wer von unseren Kunden bekommt das mit und hat einen effektiven Nutzen davon?! Es sind ja doch überwiegend englischsprachige Seiten (und Nutzer).